6. Februar 2010 um 09:05 - winter*kind | TB-Link | Kommentare deaktiviert
für den 6. Februar war dringend vonnöten. 1996 wars ein Dienstag und viele haben inzwischen die Birgenair vergessen. Richtig, das war eine Fluggesellschaft, deren Flug 301 ab Puerto Plata nur wenige Minuten dauerte und mit einem Absturz endete. Die Erinnerung verblasst, aber bis heute wandern die Gedanken daran zurück.
Der 6. Februar 2001 war wieder ein Dienstag und wirklich überraschend kam der Tod meiner Freundin, die ich damals schon über 34 Jahre kannte, nicht – auch wenn oder gerade weil es ein Freitod war.
Jahr für Jahr ziehen sich durch den Jahresanfang für mich finstere Gedanken und erst, wenn es Frühling wird, gehts mir wieder besser.
Dieses Jahr läuft das anders. Ich kann mich über und auf das Datum freuen trotz der alten Geschichten. Der Alltag funktionert mit 24/7 Support – schwierig wird es jeweils nur, wenn 24/7 mal ausgesetzt werden muss. Manche Katastrophen und Notfälle nehmen erstaunliche Wendungen…
Als wir angefangen haben, waren wir 15. Zuerst ging einer, der mit ganz großen Tönen angetreten war, aber niemand war traurig. Dann ging unser Kubaner… trotzdem er 22 Jahre in D lebt, war die Sprache ein nicht zu überwindendes Problem. Bevor ich wochenlang durchgängig krank war, habe ich ~ 2 Monate nur noch mit teilweise physischer Anwesenheit geglänzt, aufnahmefähig war ich lange nicht. Also fehlen mir von den 7 Monaten Schule alles in allem ungefähr drei und ich gerate an alle meine Grenzen. Vielleicht wäre Aufhören vernünftiger, gestern war ich dicht dran – aber man versucht mich zu halten. Und mitten in diese Zweifel plauzt ein weiterer Abgang mit gesundheitlichem Hintergrund (nicht vergessen – ich bin von Rehabilitanten umgeben). Der wird mir tatsächlich ein bisschen fehlen und der Abgang heitert mich nicht eben auf, auch wenn ich jetzt seinen Arbeitsplatz endgültig übernehmen kann.
15 kleine Negerlein… da warens nur noch 12 und ich zweifele gerade sehr. Ich hätte diese Ausbildung nicht angefangen, wenn ich vor Vertragsunterzeichung gewusst hätte, dass ich für Wochen aussetzen muss. Jetzt gebe ich mir eine letzte Woche Zeit, in der klar werden muss, ob ich trotz mangelnder Konzentrationsfähgkeit irgendwie die Kurve bekomme und nachholen kann, was mir in 3 Monaten alles entgangen ist. Alles hinwerfen?! Heute wurde mir kräftig ins Gewissen geredet…
Der Neue, der vor 14 Tagen dazugekommen war, passt (noch) nicht in die Truppe und bleibt nicht nur bei meiner Zählung aussen vor.
Groundhog Day ist ein kulturelles Ereignis, das an mehreren Orten in den USA und Kanada gefeiert wird. Am 2. Februar jedes Jahres, dem „Candlemass Day“ (Lichtmess), wird traditionell eine Vorhersage über das Fortdauern des Winters getroffen. Dazu werden öffentlich und teilweise im Rahmen von Volksfesten Waldmurmeltiere (Marmota monax, engl. groundhog) zum ersten Mal im Jahr aus ihrem Bau gelockt. Wenn das Tier „seinen Schatten sieht“, d. h. wenn klares, helles Wetter herrscht, soll der Winter noch weitere sechs Wochen dauern. (Wikipedia) » alles lesen »
bei uns. Mister Testosteron und meine Wenigkeit haben sich so weit angefreundet, dass seit Wochen schon keine Fetzen mehr fliegen. Schlimmer noch – ich bin über die allerneueste Entwicklung in seinem Privatleben informiert, derzeit ziemlich exklusiv. Wenn das öffentlich wird, wirds noch ein großes Hallo geben…
Ich könnte mich dafür Tag um Tag über Fabbe, den Klassenar*** auslassen. Jeder von uns hat bei irgendwem von uns irgendwelche Sympathiepunkte, nur bei ihm schaltet man geschlossen und komplett auf Durchzug, wenn man das kann – die anderen beneiden die, die es können, maßlos. Fabbe-Stories auch noch hier nach Feierabend?! Das wäre unerträglich…
In our lives we have walked some strange and lonely treks…
Einige Monate schon denke ich darüber nach, den gezogenen Schlußstrich komplett und das Blog dicht zu machen. Andererseits hilft es manchmal meiner Erinnerung auf die Sprünge, irgendwo nachlesen zu können, was wen wann bewegt oder aus der Bahn geworfen hat. » alles lesen »
fragt mich nicht, was uns gegeben wurde, ich habs vor lauter Lachen nicht mitbekommen. Was bleibt, nachdem ich das gesehen habe?!
Ich werde meine Sachen packen und beim MDR als Simultandolmetscher anheuern. Ich hatte ja keine Ahnung, dass man dafür nicht unbedingt eine Fremdsprache beherrschen muss – Sächsisch reicht.
Das Drama geht schon bei Sekunde 5 des Videos mit der Androhung Laudatio durch Gräfin von Faber-Castell zum postum verliehenen Ordens des ‘Sempernball’ los – meines Wissens nach war das der SemperOpernball. So ein bisschen sollte man schon wissen, wo man gerade im roten Ballkleid rumsteht.
Und dann legt Herr Babelfish los…
‘Ich möchte das Reizende akzeptieren aus Dresden’ und ‘Er gab uns 39′… sind hübsch – was er gegeben hat, bleibt offen… der Satz hört einfach halbfertig auf. Er dachte alles… meine Mutter, mein Bruder. Auch in anderen verschiedenen Ländern. – sind sinnfreie, aber in der Übersetzung vollständige Sätze.
‘Machn wir äh ne Schbende’ ist ein unmißverständliches Vermächtnis von Jackson
Sch… ist das peinlich, dabei sollten die öffentlich-rechtlichen doch dank G.E.Z genug Geld haben! Andererseits – damit bekommt das Kapitel Dresden hier doch noch ein lustiges Ende
lausche ich den Reifengeräuschen meines Autos, wenn ich auf dem Weg nach DD an Döbeln vorbeifahre. Es ist nichts besonderes zu hören, aber seit dem Reifenplatzer vor 2 Jahren…
Es wäre heute ungünstig gewesen, denn im Kofferraum lag der neue Fernseher für die Generation 70plus und die warteten sehnsüchtig auf das Ding und auf uns.
Der Gedanke an den geplatzten Reifen brachte mich noch anderweitig ins Grübeln – war ich danach nicht auch noch beim TÜV und musste deshalb extra neue Winterreifen kaufen?!
War ich… was bedeutet, dass der nächste Termin schon wieder fast ran ist. Der alte rote Blitz macht mir keinen Kummer, aber ob die vom TÜV das auch so sehen? *seufz*
mit dem Gesundheitswesen. Und wir haben ja Zeit ohne Ende, uns den Samstag in Notaufnahmen zu vertreiben. Dort sollten wir für einen Verbandswechsel erscheinen und weil ich ja so meine Probleme mit offenen Wunden, Blut und solchem Zeug habe und niemand genau wusste, was nach dem chirurgischen Eingriff vom Donnerstag unter dem Verband lauert, sind wir brav in die Notaufnahme gefahren.
Einen Parkplatz auf dem Klinikgelände habe ich dieses Mal tatsächlich gefunden; bei der Verdachtsdiagnose Schlaganfall war ich ewig erfolglos übers Klinikgelände gerirrt – ein Patient kann ja schon mal 10 Minuten zur Notaufnahme laufen, ehe er vom Anmeldetresen weg direkt auf die Intesivstation geschoben wird. Gestern durften wir 10 Euro Eintritt zahlen und warten. Warten, warten… stundenlang tat sich nichts. Der Verbandwechsel hätte eine Krankenschwester 5 Minuten gekostet, wenn sie getrödelt hätte.
Nach 3 Stunden haben wir wütend den Eintritt zurückverlangt und die Wartezone unbehandelt, dafür gefrustet verlassen. 2,50 wollte noch mal die Schranke am Ausgang der Klinik haben – Parkgebühren. Man ist dort ja auch zum Spaß…
Den Verbandswechsel habe ich notgedrungen dann doch selbst gemacht, notwendige Medikamente dafür hatte ich selbst gekauft und die Chirurgin wird morgen hoffentlich nicht böse sein über meine Selbsthilfe. Da müssen wir nicht ewig sitzen und man hat immer ein Lächeln samt beruhigenden Worten für die Patienten und den besorgten Anhang übrig.
Da tut es nach stundenlanger sinnloser Warterei in der Klinik doch richtig gut, in den Nachrichten mal wieder hören zu düfen, dass die Krankenkassenbeiträge wieder erhöht werden müssen. Wieso eigentlich?
‘Lange nicht gesehen’… meinte gestern unsere Haus- und Hofchirurgin.
Stimmt – es wurde mal wieder Zeit. Meine letztjährigen Gastspiele in operierenden Tageskliniken zählen nicht und in der Chirurgiepraxis haben inzwischen alle meine Kinder in OP-räumen narkotisiert dahingedämmert. Ich habe die Grüße ihrer Expatienten ausgerichtet und konnte sogar zurückschmunzeln, denn ich bin dort wie üblich nur die Chauffeuse.
Die Frage nach der Betäubung war wie üblich schnell geklärt, Narkosen gibts leider am späten Nachmittag nicht mehr. In ein Krankenhaus umziehen wollten wir nicht erst und eilig wars auch noch, also wurde der Griff der Dame zum Skalpell wohl oder übel eine schmerzhafte Angelegenheit, wofür sie sich mehrfach entschuldigt hat.
Zu den vorhandenen hat Frau Doktor auch gestern wieder Sympathiepunkte obendrauf gesammelt; trotz allem geht man dort lächelnd raus, auch wenn man dank Verband im Gesicht nicht wirklich lächeln konnte. Nervig sind solche Zwischenfälle dennoch, können wir nicht endlich mal normale Krankheiten wie übliche Wintererkältungen oder so haben?!