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Twins

Gut zu wissen, dass man aufgesammelt wird :)

Lagerzeiten

Man trifft sich immer zweimal im Leben – sagt man. Dem Internet sei Dank schafft man es manchmal, Personen aufzustöbern, mit denen man vor 30 und mehr Jahren etliche Wochen in den Sommerferien verbracht hat. Da gabs Ferienlager – jeweils 3 Wochen in den Sommerferien, organisiert und eigentlich auch finanziert von den Betrieben, in denen die Eltern beschäftigt waren. Einen Mitinsassen habe ich schon vor 3 Jahren im Internet gefunden – heute lebt er in München.

Letzte Woche kam ich auf die Idee, mal wieder nach verschiedenen Personen zu suchen. Auslöser war der Geburtstagsbesuch meiner Eltern, bei dem wir auf ihre alte Kollegen zu sprechen kamen und dadurch auch auf deren Zöglinge, die teilweise prominent im Internet zu finden sind. Für einen Mann von 80 Jahren ist das Internet irgendwie Teufelszeug… Noch teuflischer fand er, dass ich eines dieser Kollegenkinder kurzerhand kontaktierte und nachfragte, ob er der ist, der vor 30 Jahren zu derundder Zeit im Kinderferienlager daunddort war.

Der Befragte war das Kollegenkind, an das ich mich erinnerte, auch wenn ich ihn optisch fast nicht wiedererkannt hätte. Ein paar Jahre war er in Nürnberg, ist aber wieder zurück in LE. Nach etlichem Geplänkel darüber, was ich gerade so mache, hat ihn das wohl mehr als nur interessiert. Er hat prompt einen Termin ausgemacht, bei dem er sich die Reha-Einrichtung ansehen will, in der ich eben ein und aus gehe. Seit Montag bin ich wieder im Unterricht (zumindest Fieber und Schüttelfrostanfälle bin ich los) und am Freitag wird er mir bei seiner Besichtigungstour wohl über den Weg laufen. Da habe ich ja wieder was angerichtet…

Man trifft sich immer zweimal im Leben… :)

brauchen Geld für die Unterhaltung ihrer Paläste – also kassiert man jetzt neben den vierteljährlichen 10 Euro Eintritt auch noch 8 Euro Zusatzbeitrag. Ich habe die Rechnung heute bekommen und wurde auf mein Sonderkündigungsrecht hingewiesen – ansonsten muss man auch mit ALG II zahlen. Ich könnte ja mal eben die Krankenkasse wechseln, bis auch die den Zusatzbeitrag verlangt, dann wieder wechseln… das Krankenkassenhopping dürfte damit losgehen.

Von Medikamenten, die man weitgehendst selbst finanzieren darf, fange ich gar nicht erst an. Zuzahlungsbefreiungen greifen schon lange nicht mehr… notwendige Zahnbehandlungen werden zum Luxus und über das Thema ‘Brille’ denke ich lieber nicht nach.

Ganz nebenher muss ich auch noch für eine geplante Operation an Pauls Kiefer die Narkose selbst zahlen, die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht mehr. Wir kennen diese Art Operation schon, es ist nicht die erste, die Paul über sich ergehen lassen muss – es sind noch immer Versuche, Schäden als Folge eines Sturzes vor über 14 Jahren zu beheben. Und das neuerdings ohne Narkose?! Das geht nicht wirklich… also zahle ich selbst, auch wenn ichs gar nicht kann.

Es geht aufwärts – spätrömisch dekadent.

15

*

Geburtstag hat man nur einmal.
Der Rest sind die Startbahnmarkierungen auf dem Weg zu den Sternen.
© Siegfried Wache (*1951)

Blüten…

Die Suche nach einem passenden Zitat endete mit dem Fund einer Stilblüte:

Riesenglück für Deutschlands Skitrainer Klaus Mayr. Der Garmischer verunglückte nämlich an seinem 45. Geburtstag mit seinem Auto schwer.
tz, München

Alles Gute zum Geburtstag – und fahr vorsichtig

Stachelige Schönheit

;)

Aus gegebenem Anlass

nehme ich mir mal mit, was ich eigentlich bei Chatty gelesen hatte:

Waren Sie schon einmal krank? Nein? Dann wissen Sie auch nicht, welcher Patientengruppe Sie sich zuordnen können.

Da gibt es Rekordjäger. “Ich hatte den längsten Bandwurm.” “Mein Blindarm wurde schon blind geboren.” “Ich habe einen ganzen Gallensteinbruch.”

Oder es gibt die der Untertreiber. “Ich war noch nie krank.” “Von Schmerzen abgesehen, geht es mir gut.” “Nicht so schlimm, es gibt doch schon Beinprothesen.”

Die dritte Gruppe beinhaltet die Diagnostiker. “Ich kann im Sitzen nicht liegen. Das kommt von der Wirbelsäule.” ” Ich kann nicht lange die Luft anhalten. Das liegt an meiner schwachen Blase.”

Zur vierten Gruppe gehören die Fatalisten. “Da kann man nichts machen.” “Niemand kann mir helfen.” “Ich habe den schlimmsten Schnupfen.”

Die fünfte Gruppe ist die der Simulanten. “Arbeiten kann ich nicht, das liegt in meiner Erbanlage.” “Nein, das überlebe ich nicht. Meine Eltern sind auch schon gestorben.”

Nun wählen Sie aus. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Man kann sich zwar eine Krankheit nicht heraussuchen, wohl aber die Leidensart, bei der man sich wohl fühlt.

© Erhard Horst Bellermann, (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

* * *

Die meisten Menschen jagen so sehr dem Genuss nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.
Søren Kierkegaard

Kontraste

Mehr Kontrast geht gar nicht – und das meine ich in dem Fall nicht fototechnisch.

Voller Einsatz

Auch die Figuren im Bild sind so konträr, dass mehr nicht geht.
Der Jüngste und der Älteste… der Altersunterschied wäre das, was man sehen könnte, wenn man was sehen würde. Alles andere sieht man nicht, aber man versaut sich damit 5 Tage in der Woche. Der erste Eindruck täuscht selten; die Gedanken während der ersten Sekunden, in denen man jemand zum ersten Mal sieht, sind zutreffender als alles, was einem danach vielleicht geboten wird.

Morgenmuffel

der Tag kann nicht gut werden, wenn man um 7:15 Uhr schon halb im Gehen noch mit einem Typen vom Betrugsdezernat telefonieren darf. Man vereinbart einen Termin für Freitag nach Feierabend und vergißt dabei, dass sich der Freitagsfeierabend wegen Nachschreibeterminen verschiebt. Nach dem 3. Kaffee fällt einem das wieder ein und das Date aufm Revier wird um eine Stunde nach hinten verschoben. Uärks. Man hat ja sonst keine Sorgen…

Amen

Der Montag ist die widerlichste Art, sich 1/7 seines Lebens zu versauen.
© Willy Meurer, (*1934)

Irgendwie klemmt es – bei allen. Das zuletzt abgesprungene Negerlein hat heute seinen Spezialstuhl hier abgeholt, nun ists offiziell und das macht den Tag nicht eben heller.
C# zum Montag ist nix, darin ist sich die 4. Reihe einig. Aber letztlich muss ich doch wieder selbst hier durch und kanns auf niemanden abwälzen. Wäre schön, wenn sich immer einer finden würde, der einem abnimmt, wozu man keine Lust hat…

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